Mamma mia - vom Leben mit Baby Archive - Kunsttherapeutin und Maltherapeutin Melanie Mezera, Wien https://www.magenta-maltherapie.at/category/mamma-mia-vom-leben-mit-baby/ Kunsttherapie/Maltherapie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Wien, Kreativworkshops und Fortbildungen Mon, 29 Apr 2019 17:16:40 +0000 de hourly 1 DIY-Aloha-Yippie! – Vom Hula-Hoop zum Tipi https://www.magenta-maltherapie.at/2019/04/29/diy-aloha-yippie-vom-hula-hoop-zum-tipi/ https://www.magenta-maltherapie.at/2019/04/29/diy-aloha-yippie-vom-hula-hoop-zum-tipi/#respond Mon, 29 Apr 2019 17:16:40 +0000 https://www.magenta-maltherapie.at/?p=3040 Fräulein Kunterbunt liebt momentan Versteckspiele. Deshalb habe ich ihr aus einem alten Hula-Hoop-Reifen ein Tipi für den Balkon gebastelt. Wieder unter dem Motto “be creative with what is around –  mach was aus dem, das Du hast.” Meine Materialien, die ich zur Verfügung hatte: * ein alter Hula-Hoop-Reifen, der lange davor schon als Tast-Greifring zweckentfremdet […]

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Fräulein Kunterbunt liebt momentan Versteckspiele. Deshalb habe ich ihr aus einem alten Hula-Hoop-Reifen ein Tipi für den Balkon gebastelt. Wieder unter dem Motto “be creative with what is around –  mach was aus dem, das Du hast.”

Meine Materialien, die ich zur Verfügung hatte:

* ein alter Hula-Hoop-Reifen, der lange davor schon als Tast-Greifring
zweckentfremdet wurde (dazu habe ich verschiedene Fühlmaterialien wie Stoffe, Luftpolsterfolie, Bänder, Wolle, kleine Glöckchen,… um den Reifen gewickelt und Fräulein Kunterbunt konnte in der Zeit, als sie bevorzugt am Bauch lag und sich im Kreis gedreht hat, verschiedene Sinneserfahrungen sammeln.)

Im Winter darauf habe ich ihn mit Moos und Lichterketten umwickelt und so eine weihnachtliche Deko für den Balkon gebastelt.

* alte Schlaufenvorhänge, die längenmäßig perfekt in die vorherige
Altbauwohnung gepasst haben, aber jetzt im Neubau keine Verwendung mehr
fanden. Ich hab sie aufgehoben, weil der Stoff einfach so fein war.

* eine ganze Rolle karamelfarbenes Baumwollband, das farblich gut dazu passte.

* sonst brauchte ich nur eine Schere und etwas Geduld beim Umwickeln 🙂

So hab ich`s gemacht:
* Zuerst den gesamten Reifen mit dem Baumwollband umwickeln. Ich habe
verschiedene lange Bänder abgeschnitten und dann eng und etwas überlappend
gewickelt. Die Enden der Bänder habe ich jeweils verknotet und über den Knoten
drübergewickelt.


* Dann habe ich zwei den Schlaufenvorhänge am Reifen befestigt: Ich habe aus
dem gleichen Baumwollband mehrere Streifen abgeschnitten, in jede Schlaufe
eines gefädelt und damit so am Reifen befestigt, dass sich der Vorhang noch
verschieben lässt.

* Danach 2 Bänder, die ca. 1,5x so lang waren wie der Durchmesser des Reifens,
abschneiden und kreuzweise am Reifen befestigen. Den Kreuzungspunkt habe
ich mit einem kleinen Band fixiert und dann am vorhandenen Deckenhaken am
Balkon eingehängt.


* Zusätzlich an diesem Haken hängt noch immer unser Bambus-Mobile, das
Fräulein Kunterbunt auch sehr mag und einen hübschen Blickfang im Zentrum
bildet.

Um die beiden Stoffbahnen miteinander zu verbinden, habe ich einfach einen Paperclip verwendet, Kluppen o.ä. kann man auch dazu verwenden.
Eine Stoffbahn habe ich mit einem Extraband am Balkongeländer befestigt, damit sie nicht ganz gerade runterhängt.

Nun lässt sich dahinter wunderbar verstecken, auf gemütlichen Kissen rasten, jausnen, kuscheln…. .
Außerdem bildet das Tipi einen feinen Sicht- und Sonnenschutz.

Yippie – Tipi!
lg Melanie

 

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Das Hohlhippendilemma https://www.magenta-maltherapie.at/2018/09/05/das-hohlhippendilemma/ https://www.magenta-maltherapie.at/2018/09/05/das-hohlhippendilemma/#respond Wed, 05 Sep 2018 08:23:08 +0000 https://magentamaltherapie.wordpress.com/?p=2482 An den heißen Sommertagen im August habe ich mich ja fast nur von Wassermelone und Eis ernährt. Als ich eines Tages mit meiner Mama bei einem Eis sitze, stellt sie mir einfach so zwischen einem Löffel Himbeereis und einem Löffel Haselnusseis die Frage “Wenn Du noch eine Hohlhippe in Deinem Eis hättest und die Valentina […]

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An den heißen Sommertagen im August habe ich mich ja fast nur von Wassermelone und Eis ernährt. Als ich eines Tages mit meiner Mama bei einem Eis sitze, stellt sie mir einfach so zwischen einem Löffel Himbeereis und einem Löffel Haselnusseis die Frage “Wenn Du noch eine Hohlhippe in Deinem Eis hättest und die Valentina würd dich fragen, ob sie die haben darf, was würdest Du tun?” [Anmerkung: Meine Tochter ist 10 Monate alt und noch nicht im Hohlhippenalter ;-), also erstmal Gedankenexperiment]. Scheinbar harmlose Frage und dennoch kommt sie mir vor wie eines der moralischen Dilemmata aus der Psychologie (z.B. Ein alter Mann, ein Baby und eine schwangere Frau fallen ins Wasser und drohen zu ertrinken. Wen rettest Du zuerst?).
Ich sag “Kommt drauf an… wenn ich selber noch Lust auf Hohlhippe hab, ess ich sie selber.” [Anmerkung: Ich finde Hohlhippen ziemlich unwiderstehlich, also ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich die Hohlhippe teile,  eher gering :-)] Meiner Mama bleibt ihre Eiswaffel fast im Hals stecken und sie ist entrüstet über meine Antwort.

Kennst Du diese unausgesprochene Erwartung der totalen Selbstlosigkeit? Zurückstecken der eigenen Bedürfnisse scheint ganz oben in der Job-Description einer Mama zu stehen. Natürlich lasse ich mein Baby auch nicht hungrig weinen, während ich mich mal entspannt aufs Sofa lege und ein Buch lese. Das geht nämlich gar nicht. Und doch merke ich, dass ich oft an meine Grenzen komme.

Eines meiner Bedürfnisse, das schnell zu kurz kommt, wenn ich nicht bewusst drauf schaue, ist das Bedürfnis nach Zeit nur für mich.
Zeit für mich, um mich wieder zu ordnen, zur Ruhe zu kommen, mich mal nur um mich kümmern zu dürfen. Danach bin ich wieder ausgeglichener, belastbarer und geduldiger… also alles, was meiner Tochter und meinem Partner auch wieder zugutekommt. Und die beiden genießen ihre Zeit zu zweit ja auch 🙂
Ich sage ja immer, Selbstfürsorge ist Umweltschutz – wenn ich nicht genug Zeit für mich allein habe, dann mutiere ich zu einem unausstehlichen „Grant-scherm“ und das will ich meinem Umfeld ersparen 😉
Deshalb sage ich: Auch Mütter haben ein Recht auf Hohlhippen 🙂 oder was auch immer sonst.

Wie geht´s Dir im Umgang mit Deinen Bedürfnissen?
Woran merkst Du, dass Du eine Auszeit bräuchtest?
Wie schöpfst Du neue Kraft für den Mama-Alltag?

Für alle Mamas, die sich eine Auszeit gönnen wollen, habe ich ein neues Angebot im Atelier: Mama macht blau
Schau mal hier rein, wenn Du mehr darüber erfahren möchtest.

liebe Grüße,
Melanie

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